INTERVIEW MIT SEBASTIAN GEBHART
Wir begrüßen Sebastian Gebhart als Neuzugang für unsere 1. Herrenmannschaft ab der kommenden Saison 2026/27.
Unser Pressesprecher Rainer Hellinger traf Sebastian zum Interview:
Servus Sebastian
zuerst einmal herzlich Willkommen beim FC Schwaig. Wir freuen uns sehr, dass Du Dich für den FC Schwaig entschieden hast und ab der neuen Saison in unseren Farben aufläufst. Um Dich allen Schwaigerinnen und Schwaigern besser vorzustellen, habe ich ein paar Fragen an Dich.
Rainer:
Wie alt bist Du, wie wirst Du auf dem Spielfeld gerufen (Spitzname) und was machst Du beruflich?
Sebastian:
Ich bin 26 Jahre alt und auf dem Platz nennen mich eigentlich alle einfach Sebi. Beruflich arbeite ich bei der Skillers Academy als Standortleiter und Sales Manager. Da wir ein Start-up sind, verschwimmen die Aufgabenbereiche oft ein wenig, was den Job aber gerade so spannend und abwechslungsreich macht. Neben der Organisation von Camps und dem Sales-Bereich bin ich auch im Agency-Bereich tätig und begleite Spieler auf dem Weg an Colleges in den USA.
Rainer:
Du arbeitest für die Skillers Academy. Viele Jungs und Mädels kennen die Firma bereits, einigen aus der älteren Generation ist sie unbekannt. Stell uns Deine Firma kurz vor. Was genau machst Du da und ist das Dein Traumberuf?
Sebastian:
Die Skillers Academy verbindet Eliteförderung, Scouting und Entertainment. Wir bieten Fußballcamps, individuelles Training und fördern junge Spieler sowohl sportlich als auch persönlich. Gleichzeitig arbeiten wir auch mit Profivereinen zusammen und übernehmen Scouting-Aufgaben. Das Ganze verbinden wir stark mit Social Media und modernen Formaten.
Ich selbst bin in vielen Bereichen tätig – von der Organisation der Standorte und Camps über den Sales-Bereich bis hin zur individuellen Förderung von Spielern. Außerdem begleite ich junge Fußballer dabei, ein Fußballstipendium in den USA zu bekommen und vermittle sie an Colleges nach Amerika.
Da ich schon immer gerne mit Menschen und im Sport gearbeitet habe, macht mir der Job auf jeden Fall sehr viel Spaß.
Rainer:
Hast Du auf dem Platz eine absolute Lieblingsposition? Und welche Positionen könntest Du noch bekleiden?
Sebastian:
Meine Lieblingsposition ist auf jeden Fall die des rechten Außenverteidigers, weil ich dort sowohl offensiv als auch defensiv meine Stärken einbringen kann. Ich habe aber auch schon viel auf der linken Seite oder als Innenverteidiger gespielt.
Rainer:
Du spielst ja derzeit beim SV Heimstetten und stammst aber ursprünglich aus Rosenheim. Erzähl uns ein bisschen was zu Deinem sportlichen Werdegang. Wo hast Du mit dem Kicken begonnen und bei welchen Vereinen hast Du bisher gespielt?
Sebastian:
Ich komme ursprünglich aus Rosenheim und habe dort bei 1860 Rosenheim mit dem Fußballspielen begonnen. Danach durfte ich im Nachwuchsleistungszentrum von 1860 München spielen und unter anderem in der U17- und U19-Bundesliga auflaufen sowie erste Erfahrungen im Profibereich sammeln.

Rainer:
Du hast ja auch einige Jahre in den USA verbracht, hattest ein Fußballstipendium. Wie kam es dazu, wie hast Du diese Zeit erlebt und wie unterscheidet sich der Fußball von dem hier in Deutschland?
Sebastian:
Auf die Möglichkeit eines Fußballstipendiums bin ich damals durch einen ehemaligen Mannschaftskollegen aufmerksam geworden, der diesen Weg selbst gegangen ist und heute sogar auch bei Skillers tätig ist. Dadurch habe ich gesehen, dass es neben dem klassischen Weg im Profifußball in Deutschland auch einen sehr spannenden Plan B gibt, bei dem man Fußball und Ausbildung perfekt kombinieren kann.
Die Zeit in den USA war für mich richtig cool und unglaublich prägend. Dort ist alles sehr professionell auf die Athleten abgestimmt und man bekommt die Möglichkeit, Studium und Leistungssport optimal miteinander zu verbinden. Außerdem konnte ich dort meinen Masterabschluss machen, was mir persönlich extrem wichtig war.
Fußballerisch unterscheidet sich das Spiel schon etwas von Deutschland. Der Fußball dort ist deutlich physischer und intensiver. Das liegt auch an den Regeln, weil es unbegrenzte Wechsel gibt und häufig mit Netto-Spielzeit gespielt wird. Dadurch ist das Spiel oft länger und sehr intensiv.
Rainer:
Wie bist Du auf den FC Schwaig aufmerksam geworden und kennst Du schon ein paar Deiner künftigen Mannschaftskollegen? Wie kam am Ende der Transfer zu Stande?
Sebastian:
Tatsächlich bin ich über Spieler auf den FC Schwaig aufmerksam geworden. Robert Rohrhirsch kenne ich noch aus der Zeit in Amerika und auch mit Tim Schels hatte ich bereits durch den Fußball in den USA Kontakt. Deshalb habe ich schon früh viel Gutes über den Verein gehört.
Am Ende hat Robert dann den Kontakt zum Trainer hergestellt und die Gespräche waren von Anfang an sehr positiv. Schlussendlich hatte ich einfach das Gefühl, dass der Wechsel sportlich und menschlich sehr gut passt.
Rainer:
Was ist Dir als Fußballer bei einer Mannschaft, in der Du spielst, wichtig?
Sebastian:
Mir sind Teamgeist, Ehrlichkeit und Zusammenhalt sehr wichtig. Ich finde, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und jeder bereit ist, für die Mannschaft zu arbeiten.
Rainer:
Du hast ja schon gegen den FC Schwaig gespielt. Wie hast Du das Team damals erlebt und wie schätzt Du die Qualität der Mannschaft ein?
Sebastian:
Ich habe Schwaig immer als sehr unangenehme und spielstarke Mannschaft erlebt. Das Team tritt geschlossen auf, arbeitet viel füreinander und hat definitiv Qualität. Genau das hat den Verein für mich auch interessant gemacht.
Rainer:
Wie ist generell Dein erster Eindruck von den Verantwortlichen beim FC Schwaig?
Sebastian:
Sehr positiv. Alle Gespräche waren offen, ehrlich und wertschätzend. Man merkt sofort, dass beim FC Schwaig viel Herzblut im Verein steckt.
Rainer:
Wie würdest Du Dich selbst mit drei Schlagwörtern beschreiben?
Sebastian:
Ehrgeizig, teamorientiert und zuverlässig.
Rainer:
Was sind Deine Stärken im Spiel? Schwächen hast Du ja keine. 😊:
Sebastian:
Ich glaube, dass meine Stärken vor allem in der Laufbereitschaft, im Spielverständnis und in der Mentalität liegen. Und an den kleinen Schwächen arbeitet man als Fußballer natürlich ständig.
Lieber Sebi
vielen lieben Dank für Deine Zeit.
Wir freuen uns schon sehr, Dich bald auf dem Spielfeld zu sehen.
Bis bald.

